Klimaschutz geht uns alle an

Ändern wird sich nur etwas, wenn jeder von uns sein Verhalten, seine vermeintlichen Bedürfnisse ändert (Frauen wie Männer). Und wir so gemeinsam die Politik vor uns hertreiben. Vom 6. - 17. November 2017 trifft sich in Bonn zum 23. Mal die Staatengemeinschaft, um Regelungen zu finden, die den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren. Die Hoffnungen nach dem letzten großen Gipfel in Paris 2015 waren groß. Doch bisher sind den schönen Worten noch kaum Taten gefolgt. Großmeisterin der schönen Worte ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Taten in Form von Gesetzen für eine effektive Reduktion der Treibhausgase hat es in Deutschland bisher nicht gegeben. Die Bilanz von 10 Jahren Merkel ist ein Ergebnis des schönen Scheins: Bei Merkels Amtsantritt 2005 lagen die Treibhausgas-Emissionen bei 992 Mio. Tonnen. Bis 2020 sollten sie auf 750 Mio. Tonnen sinken. Heute liegen sie immer noch bei knapp über 900 Mio. Tonnen. In den letzten drei Jahren sind sie so gut wie gar nicht mehr gesunken.

Um einen irreversiblen Anstieg der Temperatur um mehr als 1,5 bis 2 Grad und die damit verbundene Zerstörung der Lebensräume von Mensch, Flora und Fauna zu stoppen, sind alle Bürger, alle Unternehmen aufgerufen, reines Profitstreben und Konsum als Lebenssinn zu ersetzen durch eine Ethik der Verbundenheit. Dieses Prinzip hat auch die Initiatoren der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung geleitet. 2015 hat sich die Weltgemeinschaft unter die Führung der UN auf die Erreichung der 17 Sustainable Developement Goals (SDGs) geeinigt.

modem conclusa unterstützt seine Kunden, ihr Wirtschaften an den SDGs auszurichten. Ein Beispiel ist die Molkerei Berchtesgadener Land, wie der Nachhaltigkeitsbericht des bayerischen Unternehmens zeigt. Auch den internationalen Ökoanbauverband Naturland beraten wir, wie die SDGs für eine Weiterentwicklung des Ökolandbaus orientierungsgebend genutzt werden können und wie möglichst viele zum Mitwirken eingeladen werden können.

Da Klimaschutz nicht losgelöst von Themen wir Landwirtschaft, Mobilität, Produktionsmuster, Hunger und Armut etc. gesehen werden kann, ist es verankert im SDG 13 „Climate Action“.

In diesem Sinne: Aktion ist angesagt und die macht viel Freude, wenn das Ziel eine lebenswerte Zukunft ist. Volker Weinmann, der für unseren Kunden DAIKIN im Train to Bonn gemeinsam mit der Stiftung 2° unterwegs war, kann das bestätigen.

Bildquelle: Sascha Hilgers