Make sustainability happen now! Ein Leitmotiv mit Abenteuer-Charakter

Die Verabschiedung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) im Jahr 2015 stellt einen Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Vereinten Nationen dar. Sie macht deutlich, dass wir uns konkrete, messbare Ziele setzen müssen. Für modem conclusa, PR-Agentur mit klarem Fokus auf nachhaltigem Wirtschaften, bieten sie einen Leitfaden für unser tägliches Handeln.
So lautet unser Leitmotiv eben auch „Make sustainability happen now“! Und das gilt bei der Kommunikationsarbeit für unsere Kunden ebenso wie bei unserem eigenen täglichen Handeln. Natürlich tragen alle Teammitglieder das Motto auch ganz privat mit. Kleine und große Erfolge teilen wir im Team, schaffen Impulse und motivieren uns so gegenseitig. Gleichzeitig wissen wir, dass wir teils auch an Grenzen stoßen. Dann gilt es, diese nicht als Limits, sondern als Learnings zu sehen und gemeinsam über Verbesserungen sowie Lösungen nachzudenken. 

Ein Best Practice, wie wir unser Motto auch in der Arbeit mit Kunden erfolgreich einbringen: Der einstimmige Beschluss der Molkerei Berchtesgadener Land im Jahr 2017, in ihrem Milcheinsatzgebiet zukünftig kein Glyphosat mehr einzusetzen. Mit dem Verbot entschied sich die bayerische Traditionsmolkerei damals als erster deutscher Betrieb gegen die Verwendung von Totalherbiziden bei der Grünland-Bewirtschaftung und im Ackerbau.
Für das Traditionsunternehmen ein klares Zeichen und augenscheinlicher Beweis, ihr Wirtschaften auch in Zukunft an den Leitplanken der Nachhaltigkeit auszurichten und stets im Interesse des Menschen, der Tiere und der Natur zu handeln. modem conclusa war bei der Entscheidungsfindung gegen Glyphosat involviert und begleitete kommunikativ.  

Ein Beispiel für eine „Grenzerfahrung“ mit dem Leitmotiv „Make sustainablity happen now“ machte unsere Geschäftsführerin Uti Johne. Gut gelungen ist ihr, die Familie dafür zu begeistern, mit dem Zug nach Rom zu fahren statt zu fliegen. Dass ihr Versprechen, dass es ein schönes Abenteuer werden würde, am Ende doch eher grenzwertig wurde, konnte sie nicht ahnen. Los ging es mit den Kosten, die höher waren als Flugtickets für vier Personen. Aber das hat die Familie in Kauf genommen. Ebenso, dass es im Nachtzug kuschlig werden würde. Aber damit, dass Mensch und Gepäck überhaupt nicht in das Abteil passen (die Wagons waren aus den 1970ern), dass bereits eine Stunde nach Abfahrt die Toilette im Wagon defekt ist, damit hat niemand gerechnet. „Hin und zurück, jeweils 13 Stunden eingeklemmt, durchgerüttelt und mehrfach auf der Wanderung zum WC, zu so einem Abenteuer bzw. zu so einer Strapaze gewinne ich meine Familie definitiv kein zweites Mal“, lautet das Resümee von Uti. „Um mehr Menschen zu motivieren, die Bahn zu nehmen, muss eindeutig in Infrastruktur investiert und der Komfort erhöht werden. Und Fliegen darf nicht günstiger sein! Hier müssen die richtigen Anreize für nachhaltiges Reisen geschaffen werden!“

Das war das Stichwort des Teams, das die Molkerei Berchtesgadener Land betreut: Wie wäre es denn einmal mit Urlaub auf dem Bauernhof? Einige der Landwirte, welche die Genossenschaftsmolkerei mit Milch beliefern, bieten auf ihrem Hof Übernachtungsmöglichkeiten für die ganze Familie an. So zum Beispiel der Großrachlhof, auf dem übrigens die Kampagnenvideos zu #wirlebennaturland gedreht wurden: Bergpanorama, beste Milch, beruhigendes Glockenläuten, frische Luft und eine kurze und bequeme Anreise mit der Bahn. Klingt gut, oder?