THE CULTURE OF RELATIONS

Wissen geht durch den Magen!

Wer hätte gedacht, dass eine einzelne Cashew von gebana so viel erzählen kann? Genau darum ging es am 23.10.2026 beim zweiten Themendinner mit gebana, zu dem wir Pressevertreterinnen, Content-Creatorinnen und Endverbraucher*innen ins WERK3Studio nach München eingeladen haben. Im Mittelpunkt standen die kulinarische Vielseitigkeit der Cashew, die Menschen hinter ihrer Produktion und die Frage, wie mehr Wertschöpfung vor Ort entstehen kann. Für den passenden Genuss sorgte ein köstliches 5-Gänge-Umami-Menü, das Sternekoch Hans Gerlach eigens für den Abend kreiert und angerichtet hat. Gemeinsam mit gebana haben wir gezeigt, wie sich Genuss und Wissensvermittlung auf besondere Weise verbinden lassen.

Kulinarische Vielfalt trifft auf eine Geschichte, die bewegt

Von herzhaft über umami bis süß: In fünf abwechslungsreichen Gängen zeigte sich, wie vielseitig Cashews in der Küche eingesetzt werden können. Mit Za’tar in Kürbis-Crunchies, als Würzpaste in Ramen, als Mus auf Brot oder als Cashew-Eispraline. Von herzhaft über umami bis süß – jeder Gang überraschte aufs Neue.

Zwischen den Gängen nahmen uns Carolin Schaar und Sarah Blaser von gebana mit hinter die Kulissen der Cashew-Verarbeitung und zeigten, welche Herausforderungen und Chancen darin stecken. Denn rund 90 Prozent aller Cashews aus Westafrika werden zum Knacken nach Asien transportiert. Mit einer eigenen Fabrik in Burkina Faso setzt gebana auf mehr Wertschöpfung vor Ort – trotz hoher Investitionen und schwieriger Rahmenbedingungen.  Was das konkret für die 5.600 Bauernfamilien bedeutet, veranschaulichten Zahlen und Bilder. Eine mitgebrachte Cashewfrucht aus Ton machte zudem einen Teil der Verarbeitung auf anschauliche Weise greifbar.

Und nicht nur die liebevoll angerichteten Gänge waren ein Augenschmaus: Die Menükarten zeigten Kunstwerke von 20 Künstler*innen aus Burkina Faso, die im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne „Walls against Walls“ entstanden. Die künstlerisch gestalteten Werke geben der Mauer rund um die Fabrik ein neues Gesicht: Statt das Fabrikgelände lediglich nach außen abzugrenzen, wird sie zur Fläche für Kunst, die Menschen zusammenbringt und Raum für Begegnung und Austausch schafft.

Die richtigen Zutaten für ein gelungenes Themendinner

Die Cashew war als wichtigste Zutat natürlich gesetzt. Doch für ein gelungenes Themendinner braucht es noch einiges mehr. Zunächst die passende Location: ein Ort, an dem gemütliches Beisammensein möglich ist, der Koch die letzten Handgriffe der Gänge vor den Gäst*innen anrichten kann und genügend Raum für spontane Gespräche bleibt. Mit dem WERK3Studio in Sendling haben wir dafür die idealen Räumlichkeiten gefunden.

Mindestens genauso wichtig ist die Mischung der Gäst*innen. Manuela und Sofia, die das Dinner bei modem conclusa organisatorisch umgesetzt haben, war bei der Auswahl eines besonders wichtig: Wir wollten Menschen an einen Tisch bringen, die mehr wissen möchten – die neugierig sind auf die Geschichten hinter den Lebensmitteln und diese weitertragen. Auf der Gästeliste standen Journalist*innen aus TV und Print sowie Content-Creator*innen. Ergänzt wurde die Runde durch Endverbraucher*innen aus München und Umgebung. So kamen unterschiedliche Perspektiven zusammen, die den persönlichen Austausch besonders wertvoll machten.

Und weil ein Themendinner nicht nur vom Genuss, sondern auch von seinen Inhalten lebt, braucht es schließlich beides: Kulinarik, die alle Sinne anspricht, und Impulse, die im Kopf bleiben.

Unser Fazit: Beziehungen, die über den Abend hinauswirken

Gutes Essen bringt Menschen an einen Tisch. Was daraus entsteht, geht weit darüber hinaus: echtes Interesse, neue Perspektiven und persönliche Verbindungen. Der direkte Austausch mit neuen und bewährten Kontakten zu Pressevertreter*innen und Content Creator*innen ist für uns ein zentraler Teil gelungener Kommunikation und ist genau das, was wir bei modem conclusa unter culture of relations verstehen: Beziehungen pflegen, Vertrauen schaffen und Geschichten gemeinsam verbreiten.

Weitere Projekte