Modem conclusa startet 2020 mit dem Jahresmotto „Durch Berührung entsteht Bewegung“

Was bedeutet dieses in Zeiten des Wandels?
Durch Berührung entsteht Bewegung – mit diesem Jahresmotto ist modem conclusa in das Jahr 2020 gestartet – nicht ahnend, welche Bedeutung dieses Motto durch die Herausforderungen der derzeit herrschenden Covid-19-Verhältnisse bekommen würde. Seit März sind wir gefordert, neue Handlungsweisen zu erproben und tiefer nachzudenken, was es jetzt heißt, durch Berührung Bewegung entstehen zu lassen. Wie können wir mit unserer Arbeit und unserem Handeln als Kommunikationsexpertinnen gesellschaftliche Akteure bewegen, nachhaltig zu agieren? Gerade jetzt, wo Wirtschaft und Konsum drastisch gedrosselt wurden, ist es besonders wichtig, Wege zu finden, nicht einfach nur zurückzufallen in die Vor-Corona-Zeit. Stattdessen gilt es, die Chance des Wandels hin zu einer ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit zu nutzen. Beste Beispiele: Die Forderungen von UnternehmensGrün oder der Stiftung 2Grad

Sprachgenauigkeit und Wortwelten
Ein wesentlicher Aspekt, der natürlich auch schon vor Corona eine Rolle in unserer Arbeit als Experten der Nachhaltigkeitskommunikation gespielt hat, steht jetzt absolut im Zentrum: Die Sprachgenauigkeit gepaart mit dem Vermögen, mittels Worten und Bildern Welten zu erzeugen. Kopf und Herz zu erreichen. Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken. Anzuregen zum Nachdenken und zum Auszuprobieren. Auf einer freudvollen Herzfrequenz zu senden. Wäre in diesem Kontext vielleicht sogar „Menschlichkeit“ das bessere Wort als „Nachhaltigkeit“?

Disziplin und Fokus
In Zeiten, in denen Veranstaltungen und Treffen jeglicher Art nicht stattfinden können und die Arbeit ins Home Office verlegt worden ist, beobachten wir, dass die Gespräche mit Meinungsmultiplikatoren und Influencern zwar einerseits erschwert sind, weil die Erreichbarkeit eingeschränkt ist. Anderseits ist es möglich, bei den alternativen Treffen im virtuellen Raum via Video-Telefon oder -Konferenz neue Qualitäten freizusetzen. Schon fast banal aber dennoch bedeutungsvoll: Eine neue Gesprächs-Disziplin ist möglich. Bei guter Moderation spricht immer nur eine Person. Die Aussagen werden prägnanter – auch weil längere Videokonferenzen mit mehreren Personen anstrengend sind.

Fragen und Perspektivenwechsel
Corona wirkt sich auf jede Branche, auf jeden Lebensstil unterschiedlich aus. Eine Tendenz, die wir in unserer Arbeit als Kommunikationsagentur erleben: Die Fähigkeit, echtes Interesse an der Lebenswirklichkeit der Gesprächspartner*innen zu zeigen nimmt zu und ist wichtiger denn je. Denn begeistern – und damit bewegen – können wir nur, wenn wir wissen, wie es dem Anderen/ der Anderen geht oder was ihn/sie gerade beschäftigt. Das heißt Perspektivenwechsel und multiperspektivisches Denken werden täglich verstärkt angewandt.

Mut und Innovation

Mutig sein, neue Wege zu gehen, ist wohl für uns alle derzeit das zentrale Lernfach. Selbst diejenigen, die vom Lockdown nicht so hart getroffen sind wie es beispielsweise Kulturschaffende, Gastronomie und Hotellerie sind, sollten jetzt „ver-rückt spielen“. Natürlich hat es etwas, Routine walten zu lassen. Und es ist typisch „erwachsen“, Dinge so zu machen wie bisher üblich. Doch das Kindliche, das Naive, das Spielerische zu leben und zu ver-rücken, ist eine große Freude. Egal in welchem Alter, egal in welchem Beruf. Wir beobachten: Mutig und innovativ zu sein, zaubert ein Lächeln aufs Gesicht, beglückt, öffnet Türen und erzeugt den wunderbaren Flow-Zustand. Diesen Lerneffekt transformieren wir auf das Thema Nachhaltigkeit und setzen uns dafür ein, mutig, kleine und große Schritte für eine zukunftsfähige Welt zu gehen und Spaß an der Bewegung zu haben.